Auch in diesem Jahr - dem 20-jährigen Bestehen des Clubs - lädt der 1.Jazz-Club Grünberg wieder ein zum „17. Jazz Meeting 2011“ in der Gallushalle in Grünberg am 26.November 2011 ab 19:30 Uhr
We are proud to present... den Altmeister des Jazz und des Swing in Deutschland - quasi direkt vom Festival in Ascona nach Grünberg in die Gallushalle:
- Paul Kuhn mit seinem Trio und Sängerin Gaby Goldberg und special Guest Günter "Gustl" Mayer am Saxophon
Paul Kuhn
mit seinem Trio und Sängerin Gaby Goldberg und special Guest Gustl Mayer
am 26.Nov.2011 in Grünberg in der Gallushalle
Der Kartenvorverkauf beginnt Mitte Oktober nach dem "Grünberger Gallusmarkt".
Der Kartenvorverkauf hat Ende Oktober in den bekannten Vorverkaufsstellen begonnen:
in Gießen: GS Gießener Allgemeine in Grünberg: Buchhandlung Reinhard Sparkasse Grünberg Wenzel OHG in Laubach: Bücherstube am Markt
und natürlich auch jeden Freitag an der Theke im Jazz-Club
Karten im Vorverkauf und an der
Abendkasse: 20,00
€ (das Karten-Kontingent ist begrenzt !)
Schon traditionell zum Herbst
veranstaltet der 1.Jazz-Club Grünberg wieder sein „Jazz Meeting“ – dieses Jahr
bereits zum 17.Male – sozusagen als Highlight zum Ende der
langen Saison der Freitags-Live-Jazz-Abende in den Clubräumen unter der
Gaststätte „Zum Bahnhof“.
Und nach Bill Ramsey, Lindy Huppertsberg, der „Barrelhouse Jazzband“, den
„Swinging Fireballs“ und Christoph
Oeser - der begeisternde Boogie
Woogie Pianist im letzten Jahr - haben die Verantwortlichen des Clubs
und allen voran der für die Musik zuständige 2. Vorsitzende Matthias
Kammerer wieder einmal etwas ganz besonderes für die Mitglieder und Gäste des
Clubs wie auch für alle Jazzfreunde der Umgebung auf die Beine gestellt und
dabei auch sich selbst einen Traum erfüllt.
In diesem Jahr - dem 20-jährigen
Bestehen des Clubs - steht als besondere Attraktion und Highlight für das Jazz
Meeting 2011 Deutschlands Jazz-Swing
LegendePaul Kuhn mit seinem
Trio und Special Guests auf dem Programm:
Paul
Kuhn Trio mit Martin
Gjakonowski am Bass und Thomas Crämer am Schlagzeug
Obwohl einer der
dienstältesten Musiker hierzulande, gehört Paul Kuhn und seine Musik zu den
erfrischendsten Erscheinungen unserer Zeit. Wo sich die meisten zur Ruhe
setzen, da bricht er in einen neuen Lebensabschnitt auf. Der Lebensabend seiner
Karriere ist seiner großen Liebe, dem Jazz, gewidmet. Obwohl Paul Kuhn während
eines Großteils seiner Karriere mit Pop- und Tanzmusik in Verbindung gebracht
wurde, galt seine Zuneigung seit seiner Jugend dem Jazz.
Kurz nach dem Weltkrieg war
Kuhn der erste deutsche Jazzmusiker, der eine Anstellung beim amerikanischen Sender
AFN bekam. Und dann ging es mit der Karriere schnell aufwärts. Zwischen 1949
und 1955 spielte er mit genau den Musikern, die heute rückblickend als die
Créme de la Créme des deutschen Nachkriegs-Jazz gehandelt werden. Und er hat
mit ihnen etliche trendsettende Ensembles gegründet.1953 wurde er zum
Jazzpianisten Nr. 1 in Deutschland gewählt. In dieser Zeit zeigte Paul, dass
ein Jazzmusiker aber auch kommerziell erfolgreich sein kann, wenn er es will.
Seine Songs "Der Mann am Klavier", "Die Farbe der Liebe",
"Butterfly Doll" und "Es gibt kein Bier auf Hawaii"
belegten vordere Plätze in der dt. Hitparade. Über die Schlager kam Kuhn als
Pianist und Sänger auch in die populären Musikfilme der fünfziger Jahre und zu
den später aufkommenden TV-Shows. Sie wurden zu einem festen Standbein in
seinem Werdegang. "Pauls Party", "Die Sendung mit Paul",
"Hallo, Paulchen", und Gastauftritte in anderen TV-Shows machten Kuhn
zu einem der bekanntesten Entertainer der Showbranche. 1972 wurde er mit der
goldenen Kamera für seine TV-Arbeit ausgezeichnet.
Die Zusammenarbeit mit James
Last und Max Greger machte ihn zum meistgefragten Arrangeur in Deutschland und 1968
konnte Kuhn als Arrangeur nochmals eins drauflegen. Er wurde zum Leiter des
SFB-Tanzorchesters, das sich zur weltweit berühmten SFB-Bigband entwickelte.
Als die SFB-Bigband wegen "Finanzproblemen" des Senders aufgelöst wurde,
ließ sich Paul Kuhn nicht entmutigen und gründete in eigener Regie die Paul
Kuhn Big Band. Seit über 10 Jahren ist die Gala "Jazz-Pops" in der
Kölner Philharmonie ausverkauft, wo Paul Kuhn populäre internationale Titel in
der Tradition der klassischen Big Bands mit seinem Ensemble neu bearbeitet.
Nach
all diesen Trubeljahren bei Film, Funk und Fernsehen hat sich Kuhn auch als ein
mutiger Arrangeur in Bezug auf sein eigenes Leben erwiesen. Er stellte die
Weichen von Bigband auf Trio, von Unterhaltungsmusik auf einen humorvoll
gespielten Jazz um. „Man muss gegen den Strom schwimmen, um zur Quelle zu
kommen …“
Nun schließt sich für Paul Kuhn nach vielen Umwegen der Kreis. Er ist wieder an
der Quelle seiner Inspiration, dem Jazz, angekommen. Nach dem Motto "small
is beautiful" kann man "Kuhn pur" mit dem ex-Passport
Schlagzeuger und langjährigem Wegbegleiter Willy Ketzer an den Drums und dem mazedonischen
Bassisten Martin Gjakonovski jetzt in der Gallushalle in Grünberg im Trio
kennenlernen.
und special Guest Gaby Goldberg, Gesang
und Gustl Mayer am Saxophon
Paul
Kuhn ist einer der
charismatischsten Musiker und Entertainer, die es hierzulande gibt. Wenn einer
nach 50 Jahren Musikerlaufbahn das Prädikat "lebende Legende"
verdient, dann er. Und tatsächlich - beim 2010 erstmals verliehenen „Echo Jazz“
bekam Paul Kuhn den Echo Jazz für das Lebenswerk und beim Ascona Jazz Festival
erhielt er in diesem Jahr den Ascona Jazz Award 2011. Chapeau!
Willy Ketzer, langjähriger Weggefärte von Paul Kuhn und eleganter Taktgeber am
Schlagzeug, hält „den beat“ seit vielen Jahren hochgradig intensiv und hat nach
musikalischen Anfängen am Klavier, Saxophon und der Klarinette und nach seinem
Examensabschluss an der Musikhochschule in Köln mit Hauptfach Schlagzeug in
zahlreichen Besetzungen gespielt. Hervorzuheben sind seine Mitarbeit in der Formation
„Passport“ von Klaus Doldinger, die Willy Ketzer mehrere Jahre auf Europa- und
USA-Tourneen begleitete; seine Mitarbeiten bei Tom Jones und Barry Manilow; und
seine über 25 jährige Arbeit als Studiomusiker bei unzähligen Aufnahmen.
Martin Gjakonovski, geboren 1970 in Skopje, studierte an der Musikhochschule/Köln, arbeitete
u.a. mit Peter Herbolzheimer sowie der Frankfurt Jazz Big Band Dave und war auf
vielen wichtigen europäischen Festivals zu Gast mit u.a. Andy Middelton, Tony
Lakatos, Charlie Mariano und Matt Wilson. Er legte ein Album mit Hugo Read und
Thomas Cremer im Frankfurt Jazz Trio vor.
Er ist das jüngste Mitglied im Trio und Paul Kuhn bewundert sein große Können
als Bassist und meint „… der ist noch nicht so lange bei uns, aber der kann
ungeheuere Sachen spielen“.
Gjakonovski ist Mitglied in den Bands von Dusko Goykovich, Antonio Faraó, Paul
Kuhn, dem Trio Read-Gjakonovski-Cremer, der Frankfurt Jazz Big Band, der
Michael Sagmeister Group und der Nicolas Simion Group, um nur einige zu nennen.
Gaby Goldberg ist als Sängerin aus der deutschen Jazz- und Pop-Szene nicht mehr
wegzudenken und belebt mit Ihrer ausdrucksstarken Stimme und einfühlsamen
Interpretation den schwebenden swingenden Sound des Kuhn-Trios. Als Solistin
sammelte sie bereits mit der HR-Bigband, der SWR Bigband oder mit der Bigband
von Paul Kuhn in der Kölner Philharmonie und in Berlin, mit kleineren
Formationen in Jazzclubs sowie bei Festivals Erfahrung. Goldberg interpretiert
selten gesungene Standards und Evergreens und singt auch zusammen mit Paul Kuhn
im Duett. Gustl Mayerund das Saxophon. Von
Insidern wurde er als "Legende", "Frankfurter Coleman
Hawkins" und "Urgestein der deutschen Jazz-Szene"
bezeichnet. Günter "Gustl" Mayer kommt am 8.5.1936 in Frankfurt/Main zur Welt;
durch die Zeitumstände "amerikanophil" geworden, macht er als
Jugendlicher Bekanntschaft mit (von US-GIs dargebotenen) Formen des Jazz, tritt
später als Klarinettist(z.B.
in der ersten dt. TV-Jazzsendung 1955) und wenig später als Saxophonistauf
Neben seiner Arbeit beim Hessischen Rundfunk als Archivar, Musikredakteur und
später Programm-Produzent im Fernsehen spielt er weiter, "hottet" in
vielen Ländern und mit allen wichtigen Jazz-Protagonisten, spielt Platten ein,
ist Gast internationaler Festivals und Mitglied der Jury von "Jugend jazzt".
Den überaus agilen Pensionär, der es schafft, mit kraftvollem Spiel das Mundstück abzusprengen, wählt das Festival
in Ascona
im Jahre 2001 zum besten Saxophonisten, auch 2002 moderiert und spielt er hier.
Zu Paul Kuhns 75. Geburtstag spielte er 2003 in
dessen Band auch mit Greetje Kauffeld (voc) und dem auch als Leiter des BundesJazzOrchesters bekannten Peter Herbolzheimer (tb) und gestaltet seit einigen
Jahren mit eigenen Formationen das Jazz Festival auf
See mit.
Der Vorstand
freut sich auf Ihren Besuch und wünscht einen unvergesslichen Abend mit dem
Paul Kuhn Trio und seinen hervorragenden Musikern
Zum Ausklang des Abends besteht anschließend an das offizielle Programm im
Foyer der Gallushalle die Möglichkeit, an der Sekt- und Bier-Bar mit Freunden
und anderen Gästen sich bei einem Gläschen noch über den schönen Abend zu unterhalten.
Programm: ab 19:30 Einlass
in die Halle 20:00 Eröffnung
– Ansprache 1.Vorsitzender Jazz-Club 20:15 – 21:00 Paul
Kuhn Trio – 1.Session and Special Guests: Gaby Goldberg, Vocal
Gustl Mayer, Saxophon Pause 21:30 –
22:15 Paul
Kuhn Trio – 2.Session and
Special Guests: Gaby Goldberg, Vocal Gustl Mayer,
Saxophon 22:30 Nach
dem Konzert Ausklang an der Sekt- und Bier-Bar im Foyer der Gallushalle
Christoph Oeser and Friends – live beim "Jazz Meeting" in Grünberg
Der 1.Jazz-Club Grünberg lädt ein zum „16. Jazz Meeting 2010“ in der Gallushalle am 20.November 2010 um 19:30 Uhr
Ab sofort sind die Karten für unser Jazz-Meeting am 20.11.2010 in der Gallushalle Grünberg (Boogie-Woogie-Nacht) mit dem international bekannten Christoph Oeser + Friends (im Vorprogramm "Agie Hardt's Swing All Stars") an der Theke im Club erhältlich!
Der Kartenvorverkauf beginnt Ende Oktober in den bekannten Vorverkaufsstellen:
in Gießen: GS Gießener Allgemeine in Grünberg: Buchhandlung Reinhard Sparkasse Grünberg Wenzel OHG in Laubach: Bücherstube am Markt
Schon traditionell zum Herbst veranstaltet der 1.Jazz-Club Grünberg wieder sein „Jazz Meeting“ – dieses Jahr bereits zum 16.Male – sozusagen als Highlight zum Ende der langen Saison der Freitags-Live-Jazz-Abende in den Clubräumen unter der Gaststätte „Zum Bahnhof“.
Und nach Bill Ramsey, Lindy Huppertsburg, der Barrelhouse Jazzband und den SWINGIN’ FIREBALLS im letzten Jahr haben sich die Verantwortlichen des Club’s – und allen voran der für die Musik zuständige 2. Vorsitzende Matthias Kammerer – bemüht, für die Mitglieder, Gäste und Freunde des Clubs wie auch für alle Jazz-Freunde der Umgebung erneut einen musikalischen Leckerbissen an diesem Abend präsentieren zu können.
In diesem Jahr steht als besondere Attraktion und Highlight für das Meeting der deutsche Boogie Woogie Pianist, Blues- und Jazzmusiker Christoph Oeser and Friends auf dem Programm:
-Christoph Oeser - Piano - Peter Glessing - Saxophon und Klarinette - Götz Ommert - KontraBass - Markus Rehbock - Schlagzeug
Eine Formation, die sich hören - und auch sehen - lassen kann. Wer einen knackigen, mitreißenden Boogie Woogie mag mit modernen Elementen aus Jazz, Blues und Soul, sollte sich Christoph Oeser and Friends auf keinen Fall entgehen lassen. Die Musiker setzen ihre spieltechnische Brillanz unmittelbar in einen Drive von kochender Intensität um, mit unglaublichem Gespür für Dynamik und Differenziertheit. Klassiker wie der "Pinetops Boogie" und "Roll‘em Pete" - ein Paradestück von Christoph Oeser - kommen nicht weniger zum Zuge als eigene Titel.
Boogie-Woogie ist ein Solo-Klavierstil, der im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in den USA entstand. Vorläufer war das sogenannte Barrelhouse-Piano, ein einfacher ländlicher Klavierstil, in dem bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts schwarze Bluesmusiker ihren Stil von der Gitarre auf das Klavier übertrugen. Mit der Zuwanderung von Schwarzen in den Norden der USA gelangte auch deren Musik dorthin und insbesondere in Chicago wurde der Boogie-Woogie in den 1920er Jahren sehr populär, dabei blieb er im Wesentlichen ein Solo-Klavierstil, nur sporadisch wurde er auch in größeren Besetzungen gespielt.
Besonders starke Verbreitung fand der Boogie-Woogie durch die so genannten "House Rent Parties": der Wohnungsinhaber organisierte einige Flaschen Schnaps und einen Musiker und finanzierte mit dem Eintrittsgeld, das er den Gästen abverlangte, seine Miete.
In den späten zwanziger Jahren entwickelte sich der Boogie-Woogie-Stil weiter und Pianisten wie Clarence 'Pinetop' Smith und Jimmy Yancey legten den Grundstein dafür, dass diese Musik in den dreißiger und vierziger Jahren über eine gewisse Zeit regelrecht zur Popmusik wurde. Der Musikproduzent John Hammond trug dazu als Organisator von Konzerten mit Boogie- Woogie-Pianisten nicht unwesentlich zu diesem Boom bei. Berühmt wurden zunächst vor allem drei Musiker: Albert Ammons, Pete Johnson und Meade Lux Lewis. Als legendär gilt ein Konzert dieser drei Pianisten in der Carnegie Hall in New York 1938, das die Zuhörer derart in Ekstase versetzte, dass die Türsteher am Ende einige Teilnehmer von den Kronleuchtern herunter bitten mussten, auf die sie vor lauter guter Laune geklettert waren. Erst einige Jahre später wurden im Zuge der allgemeinen Boogie-Woogie-Welle auch die eigentlichen Vorreiter bekannter. Nun wurden auch weitere Musiker wie Blind John Davis, Champion Jack Dupree, Jay McShann, Sippie Wallace, Little Willie Littlefield oder Dorothy Donegan als Boogie-Woogie Pianisten bekannt. Heute sind Pianisten wie Axel Zwingenberger, Che Peyer, Jörg Hegemann, Nico Brina, Bob Hall und Silvan Zingg aufgrund ihrer Vorliebe für diesen Stil anerkannt und erfolgreich.
Im Vorprogramm präsentieren wir die aus dem Club und anderen Veranstaltungen bekannte Gruppe "Agie Hardt's Swing All Stars".
Unter der Leitung von - Erwin „Agie“ Hardt (Drums), spielt - Christian Müntz am Saxophon und Klarinette. - Jan Meyer am Bass, - am Piano Hans Glaum, - Urban Beyer aus Kassel an der Trompete und - an der Posaune Erich Schilling.
Es werden Jazzstandards, Swing und Mainstream-Jazz zu hören sein.
Zum Ausklang des Abends wird anschließend an das offizielle Programm im Foyer der Gallushalle ein Trio - bestehend aus den Mitgliedern der "Agie Hardt's Swing Stars" - mit Hans Glaum am Piano, Jan Meyer am Bass und Agie Hardt am Schlagzeug noch die gerne verweilenden Gäste unterhalten.
Programm: ab 19:00Einlass in die Halle 19:30 Eröffnung – Ansprache 1.Vorsitzender Jazz-Club 19:30 – 20:15 Agie Hardt und Swing Stars Pause 20:30 – 21:15 Christoph Oeser– 1.Session Pause 21:30 – 22:15 Christoph Oeserand Friends – 2.Session 22:30 Nach dem Konzert musikalischer Ausklang im Foyer mit dem Agie Hardt Trio
Das traditionelle „Jazz Meeting 2009“ zum Jahresabschluß fand in diesem Jahr - gemeinsam mit der Sparkasse Grünberg anläßlich ihres 175jährigen Jubiläums - am 07.November wieder in der Gallushalle in Grünberg statt.
Das musikalischeWarm-Up lieferte die inzwischen schon bekannte Nachwuchsgruppe mit jungen Musikern aus der Region, die nicht nur im hiesigen Raum – u.a. auch im Jazz-Club und beim Jazz Meeting vor 2 Jahren - bereits zahlreiche Erfolge gefeiert hat. Philipp Gerschlauer - der Shootingstar aus Laubach – kam mit seinem Quartett „Besaxung“, Sieger des Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“, Hessen 2008 und vor kurzem auch Sieger beim Bundesjugendwettbewerb 2009 „Jugend jazzt“ in Hannover.
Die junge Formation besteht aus vier Mitgliedern des Landes-Jugend-Jazz-Orchesters Hessen. Mit dabei waren Saxophonist PhilippGerschlauer, Laubach/Berlin und Schlagzeuger Thomas Sauerborn, Laubach/Amsterdam sowie Felix Rosskopf aus Darmstadt am Klavier und Bassist Oliver Lutz aus Bruchköbel.
Und nach Bill Ramsey, Lindy Huppertsburg und der Barrelhouse Jazzband im letzten Jahr stand als besondere Attraktion und Highlight für das diesjährige Meeting die international bekannte und als „Deutschlands beste Swing-Jazzer“ oder auch als „Deutschlands Swing Band Nr.1“ bezeichnete professionelle Swingband – die „SWINGIN’FIREBALLS“ auf dem Programm:
die „SWINGIN’ FIREBALLS“präsentierten das einmalige Flair des amerikanischen Entertainments der 50er und 60er Jahre: elegante Shows, der Glamour der Casinos von Las Vegas,Bigband-Swing, Frank Sinatra, Dean Martin, Louis Prima. Dabei glänzte die Band nicht nur mit dem Charme der Zeit, sondern mit professioneller Show, authentischer Musik, stilechtem Outfit und den charmanten Conférencen des charismatischen Sängers und Entertainers André Rabini.
Alle Stücke im Repertoire - ob Bigband-Swing, Jump'n'Jive, Mambo, Rock'n'Roll oder Rumba - haben eines gemeinsam: sie sind selbst arrangiert im typischen Fireball-Stil, stets mit einer Verbeugung vor den historischen Originalen, aber eben doch im ganzeigenen Sound und mit eigenen Ideen, jung und dynamisch.
Die "Swingin' Fireballs" aus Bremen - Deutschlands Swing-Jazz Band Nr.1
Gegründet wurde die Band 1999. Auf mittlerweile mehreren hundert Konzerten haben sich die „Swingin' Fireballs“ international ein großes Fanpublikum erspielt, egal ob in Jazzclubs oder großen Konzerthallen. Höhepunkt war gewiss ein gemeinsamer Auftritt mit dem Count-Basie-Orchester vor über 20.000 begeisterten Zuschauern im Mai 2004 inHannover. Dieser Erfolg ist kein Zufall: Alle Musiker haben an internationalen Musik-Hochschulen studiert und bringen Erfahrungen aus der Mitarbeit in unterschiedlichsten, weltweit bekannten Bands (z.B. James Last, Udo Lindenberg, Paul Anka, Joe Cocker oder Peter Herbolzheimer) sowie renommierten Orchestern mit (z.B. Schleswig-Holsteinisches Landessinfonieorchester, Philharmonisches Staatsorchester Bremen) und diverse Musicals (z.B. "Starlight Express", "Ich war noch niemals in NewYork"). Als Solisten wurden sie mit angesehenen Preisen ausgezeichnet (z.B. Preis der Deutschen Schallplatten- kritik). Ihre Erfahrung geben sie mittlerweile auch als Lehrbeauftragte an Musikhochschulen weiter.
in diesem Jahr wieder in der Gallushalle in Grünberg um 19:30 Uhr mit der bekannten und beliebten Barrelhouse Jazzband
BARRELHOUSE JAZZBAND – live beim Jazz Meeting in Grünberg
Schon traditionell zum Herbst veranstaltet der 1.Jazz-Club Grünberg sein „Jazz Meeting“ – dieses Jahr bereits zum 14.Male.
Und nach Bill Ramsey mit dem Achim Kück Quartett vor 2 Jahren und Ladypower Jazz mit Lindy Huppertsburg und Ihrem Trio „WitchCraft“im letzten Jahr haben sich die Verantwortlichen des Club’s – und allen voran der für die Musik zuständige 2. Vorsitzende Matthias Kammerer – bemüht, für die Mitglieder und Gäste des Clubs wie auch für alle Jazzfreunde der Umgebung erneut einen musikalischen Leckerbissen an diesem Abend präsentieren zu können.
Als besondere Attraktion für das 2008er Meeting stand eine der erfolgreichsten, ältesten und beliebtesten Jazz Formationen in Deutschland auf dem Programm: die „BARRELHOUSE JAZZBAND“ unter der Leitung von Reimer von Essen spielt „klassischen Jazz“, die Musik aus den Bars von New Orleans und den Ballrooms Harlems, aber auch neue, eigene Titel im zeitlos heißen Sound des New-Orleans-Jazz und Swing und bisweilen auch ergänzt mit karibisch-creolischen Kompositionen.
Ihr aktuelles Konzertprogramm reicht von den Werken der großen Meister des „schwarzen“ Jazz aus den 20er bis 40er Jahren des 20.Jahrhunderts (wie Jelly Roll Morton, W.C.Handy, Louis Armstrong, Count Basie, Duke Ellington u.v.a.) bis zu zahlreichen eigenen Kompositionen, diese oft mit Elementen des Boogie-Woogies und der kreolisch-karibischen Musik. In den letzten Jahren hat die Band jüngere, hoch talentierte Musiker aufgenommen. Die neue Generation brachte eigene Ideen mit, die den Sound und den Stil der Band bereichert und erweitert haben, doch New-Orleans-Jazz, Swing und Blues stehen weiterhin im Mittelpunkt des Bandrepertoires.
Die eigene Art, die Klassiker des Jazz neu zu arrangieren, der typische „Barrelhouse-Beat“ und die sprichwörtliche Spielfreude haben die Barrelhouse Jazzband bei Ihren Zuhörern zur beliebtesten deutschen Band des „prämodernen“ = traditionellen Jazz werden lassen. Beim Publikum besonders beliebt sind aber auch die eigenen Kompositionen von den Bandmitgliedern (Horst Schwarz, Jan Luley und Reimer von Essen), diese Stücke bringen neue Klangfarben in die Welt des Jazz und zeigen, wie dieser zeitlos aktuell sein kann.
Seit 55 Jahren Erfolg mit klassischem Jazz: 1953 gründeten junge Frankfurter Jazzamateure die Band und errangen damit schon bald erste Erfolge in Wettbewerben. 1962 kam Klarinettist Reimer von Essen hinzu. Er wurde von den Gründern (die heute nicht mehr leben) recht bald zum Bandleader ernannt. Unter seiner Regie begann die Gruppe den klassischen Jazz und Swing auf eigene Art zu interpretieren und entwickelte dabei einen eigenen Sound und Stil, der sie von allen anderen Bands dieses Genres abheben sollte. Durch Reisen in die ganze Welt wurde die BHJB in den 60ern zum Aushängeschild der traditionellen Jazzszene Deutschlands. Seitdem genießt sie auch zu Hause eine große Beliebtheit beim Publikum, aber auch hohen Respekt bei Jazzkritikern und Kollegen aus aller Welt. In über 50 Ländern in 4 Kontinenten hat die Band gespielt, ist seit 1968 Ehrenbürgerin von New Orleans und hat bei Konzerten mehr als 100 der berühmtesten Jazz-Solisten begleitet. Bis heute wurden rund 30 CDs und LPs veröffentlicht.
„WitchCraft“ - Ladypower beim Jazz Meeting in Grünberg
Der Jazz-Club Grünberg hatte eingeladen zum „13. Jazz Meeting 2007“ in der Gallushalle am 17.November
Den musikalischen Auftakt machte die inzwischen schon bekannte Nachwuchsgruppe mit jungen Musikern aus der Region, die nicht nur im hiesigen Raum bereits zahlreicheErfolge gefeiert hat. Philipp Gerschlauer - der Shootingstar aus Laubach – kam mit seinem Trio „Besaxung“, in neuer Zusammensetzung. Denn zur Jubiläumsveranstaltung im letzten Jahr hatte die Formation als „Sleepytown Jazzband“ stehende Ovationen vom Publikum erhalten und durfte nicht ohne Zugaben die Bühne verlassen.
Philipp Gerschlauer am Saxophon
Als besondere Attraktion dieses Abends stand die „erfolgreichste Frauenjazzband“ auf dem Programm. „Lady Bass“ Lindy Huppertsburg aus Frankfurt präsentierte mit Ihrem Trio „WitchCraft“ Ladypower Jazz - drei starke Frauen aus drei Nationen.
"WitchCraft" mit "Lady Bass"Lindy Hupertsberg, Yelena Jurayeva und Angela Frontera
Straight Ahead Jazz war das Motto - der Schwerpunkt wurde jedoch an andere Stelle gesetzt: zeitgemäße Rhythmen und Klangbilder mit Latin Grooves, Pop- und Funkelementen, Crossovers zur Klassik und brasilianischen Musik, Lounge Grooves und soulige Balladen. Der Gesang stand mehr im Vordergrund: von Angela Frontera bei Latin Stücken, von Lindy Huppertsberg bei Jazz Songs und Scat-Solos, von Yelena bei Latin-Crossovers und eigenen Kompositionen der drei Musikerinnen. Die „erfolgreichste Frauenjazzband Europas“ (Pressezitat) blieb dabei ihrem Konzept treu. Alle drei Musikerinnen haben sich bereits erfolgreich im harten Musikbusiness behauptet und einen Namen gemacht. - „Lady Bass“ Lindy Huppertsberg (Deutschland) sorgt mit ihrem starken Groove-Gefühl und markanten Ton am Kontrabaß für die Basis. - Yelena Jurayeva (Kasachstan) benutzt ihre großartige Technik am Klavier für interessante Klangbilder und Rhythmen. - Angela Frontera (Brasilien) ergänzt am Schlagzeug mit brasilianischem Temperament den ausgeprägten Drive des Trios.
Dazu kam als special Guest Marcio Tubino (Brasilien) am Saxophon, der das Trio an diesem Abend sozusagen als „Quotenmann“ verstärkte.
WitchCraft + spec.Guest Marcio – das war pure Lebens- und Musikfreude - insbesondere dann, als auch die jungen Musiker um Philipp Gerschlauer von Lindy mit auf die Bühne gebeten wurden zur gemeinsamen Jamm-Session...
Aus Anlaß des 15-jährigen Bestehens des Jazz-Club Grünberg fand das traditionelle "Jazz Meeting 2006" in diesem Jahr am 18.November 2006 in der Gallushalle in Grünberg statt.
Unter dem Motto "15 Jahre Jazz-Club Grünberg" präsentierte der Club beispielhaft einige von 1991 bis heute im Club aufgetretene Bands und als besonderen Höhepunkt und Special Guest einen international bekannten Solisten und Sänger mit seiner Achim Kück-Band. Auch er feierte in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum - Happy Birthday zum 75. - Bill Ramsey !!!
Die musikalische Präsentation durch die 15-jährige Geschichte und die Entwicklung des Jazz-Club wurde begleitet durch eine Ausstellung von Bildern, Zeitungsartikeln, Plakaten und Instrumenten und künstler- ischen Darstellungen im Foyer der Gallushalle, die bereits vor dem offiziellen Konzertbeginn ab 18:00 Uhr zu besichtigen war.
Programm:
ab 18:00Einlaß in die Halle und zur Ausstellung im Foyer 18:30 – 19:00 Musikbegleitung zur Ausstellung - Phillip Gerschlauer 19:00 Eröffung – Ansprache des 1.Vorsitzenden 19:10 – 19:30 Red Wings - die Gründungsband aus 1991 mit Dr.Adolf Klapproth und Band 19:30 – 20:00 Hot Jazz Company - 10 Jahre+ Live Jazz im Club mit Charly Schneider und Band 20:10 – 20:40Sleepy Town Jazzband - die neue junge Generation mit Philipp Gerschlauer und Band 20:50 – 21:20 Bee Three mit Maggy Scott – eine alternative Ausrichtung des Live Jazz Programms im Club 21:30 – 22:15 SPECIAL GUEST STAR - Bill Ramsey mit Achim Kück Quartett (1.) Pause 22:30 – 23:15 SPECIAL GUEST STAR - Bill Ramsey mit Achim Kück Quartett (2.) 23:30 Ende